Bienengesundheit / Amerikanische Faulbrut

WICHTIGE INFORMATION

Bienengesundheit / Amerikanische Faulbrut
Wichtig: Beim Kauf vom Bienenvölkern immer auf ein aktuelles Gesundheitszeugnis bestehen!

24.06.2019 (Update: 04.07.2019) – Aktueller Stand des Ausbruchs der Am. Faulbrut an verschiedenen Orten im Kreis Düren (PLZ 52549)
TSV 12.04.2019     TSV 29.04.2019     TSV 24.06.2019
Sperrgebiete  


04.07.2019 – Aktueller Stand des Ausbruchs der Am. Faulbrut im Stadtgebiet Geilenkirchen (PLZ 52511).
Die Ergebnisse der Futterkranzproben zur Kontrolle des Erfolgs der Sanierung der betroffenen Völker im Sperrbezirk Geilenkirchen liegen nun vor. Leider waren bei drei Imkern im Sperrbezirk die Proben auf Faulbrutsporen immer noch, wenn auch nur leicht, aber dennoch positiv. Laut Dr. A. Vossen sollen die Imker bei den betroffenen Völkern mit der Honigernte der Sommertracht das Kunstschwarmverfahren durchführen.
Bis zur abermaligen Kontrolle der dann erneut sanierten Völker bleibt also der Faulbrut-Sperrbezirk Geilenkirchen bestehen.
Wir bitten alle davon betroffenen Imker die mit der Einrichtung des Sperrbezirks festgelegten Verfahren strikt einzuhalten. Je genauer wir die Verfahren anwenden umso schneller kann der Sperrbezirk aufgehoben werden.

11.04.02019: In einem Bienenbestand in Geilenkirchen ist zu Beginn des Jahres eine Infektion mit dem Erreger der „Amerikanischen Faulbrut“ amtlich festgestellt worden. Die amerikanische Faulbrut ist eine Erkrankung der Bienenbrut (Apis mellifera L.). Sie ist für die Bienen höchst ansteckend und wird durch das sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae larvae hervorgerufen. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr ist eine Bekämpfung der Ausbreitung der Seuche dringend geboten.
Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hat daher in dem betroffenen Gebiet alle bekannten Bienenstände gesperrt und zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass sich der Erreger der Amerikanischen Faulbrut verbreitet hat, so dass nun ein Sperrgebiet einzurichten ist. Eine weitere Ausbreitung der Amerikanischen Faulbrut soll so verhindert werden und an den betroffenen Bienenvölkern werden Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Die entsprechende Tierseuchen-Verordnung vom 11. April sowie die Karte mit dem eingezeichneten Sperrbezirk ist auf den Internet-Seiten des Kreises Heinsberg veröffentlicht worden und kann dort eingesehen werden.
Da die Gefahr der Verbreitung der Bienenseuche auch von leerstehenden Bienenwohnungen ausgeht, bittet das Veterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt darum, leerstehende Bienenwohnungen unter der Ruf-Nummer 02452/13-3914 oder E-mail zu melden. Weitergehende Auskunft zur „Amerikanischen Faulbrut“ erteilt das Veterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt unter derselben Nummer.

Karte Sperrbezirk Faulbrut Geilenkirchen 2019
TSV 11. April 2019

 

21.01.2019 – Ausbruch der Am. Faulbrut in der StädteRegion Aachen.
Info

19.11.2018 – Feststellung des Ausbruchs der Am. Faulbrut in 52549 Düren / Kreuzenau.
Info


Neben der Varroamilbe ist die Amerikanische Faulbrut ein großes Problem der Bienenhaltung. Besonders stark scheint sie zurzeit in Nordrhein-Westfalen verbreitet zu sein.

Imker sollten immer wieder den Gesundheitszustand ihrer Völker überwachen, auf Anzeichen von Krankheiten achten und im Verdachtsfall den Sachverständigen ihres Vereines oder das Kreisveterinäramt benachrichtigen.

Wer innerhalb eines Sperrbezirks Bienenvölker hält, muss sich unbedingt an die vorgeschriebenen Auflagen halten. Es ist unzulässig Dinge, die irgendwie im Zusammenhang mit Bienen und der Imkerei stehen, in diesen Sperrbezirk hinein oder aus diesem Sperrbezirk heraus zu bringen, mit Ausnahme von Honig. Die Amerikanische Faulbrut ist für den Menschen ungefährlich.

Aufgrund der aktuellen Diskussion, unten ein Dokument des BMEL zum Thema Amerikanische Faulbrut. Hier wird u.a. auch die „Streichholzprobe“ erklärt.

>> Info TSIS – TierSeuchenInformationsSystem

>> Bienenseuchen-Verordnung

>> Leitlinie zur Bekämpfung der Amerikanischen Faulbrut der Bienen in Deutschland / BMEL

>> Einsende-Formulär für Futterkranzproben CVUA-RRW